Information der Botschaft zur aktuellen Lage.

Wie die Medien berichten, hat das nordkoreanische „Asia-Pacific Peace Committee“ am 09. April den in Südkorea lebenden Ausländern empfohlen, „Schutzräume aufzusuchen oder andere Evakakuierungspläne zu schmieden“. Diese Empfehlung wird nicht mit eigenen Kriegsvorbereitungen seitens des Nordens begründet, sondern mit angeblich geplanten militärischen Aktionen seitens der USA und Südkoreas, auf die reagiert werden würde. Auch vor diesem Hintergrund ist der Aufruf als ein weiterer Baustein in der bekannten rhetorischen Eskalation durch Nordkorea zu werten.

Die bisherige Einschätzung der Sicherheitslage bleibt weiterhin gültig. Daran ändert auch die heutige Anhebung der Alarmbereitschaft der südkoreanischen und hier stationierten US-Streitkräfte nichts. Diese ist auch in der Vergangenheit immer dann erfolgt, wenn Nordkorea Maßnahmen wie Raketen- oder Atomtests angekündigt hatte.

Bereits in den vergangenen Jahren gab es Drohgesten aus Pjöngjang, insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit den jährlich im Frühjahr stattfindenden gemeinsamen Übungen der Streitkräfte Südkoreas und der USA. Die gegenwärtigen Drohungen sind wesentlich schärfer als früher, bleiben aber unterhalb einer militärischen Eskalationsebene beschränkt. Gleichwohl können weitere Provokationen Nordkoreas, ggfs. auch militärischer Natur oder ein weiterer Raketentest, nicht ausgeschlossen werden.

Die vom Auswärtigen Amt gemeinsam mit der Botschaft erstellten Sicherheitshinweise für Aufenthalte in und Reisen nach Südkorea werden regelmäßig aktualisiert.

Es wird empfohlen, sich über die aktuellen Entwicklungen durch die Medien zu informieren und z.B. die Meldungen der Presseagentur YONHAP in englischer Sprache auf deren Internetseite zu verfolgen.

Bitte überprüfen Sie auch, ob die Daten, die Sie in der elektronischen Krisenvorsorgeliste hinterlassen haben, weiterhin auf neustem Stand sind. Informationen zur Krisenvorsorge sind weiterhin auch auf unserer Website zu finden.


- Email der deutschen Botschaft
Seoul, 10. April 2013

 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1531.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4166.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_2684.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_0072.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1449.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1268.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1219.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1437.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4066.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_0842.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4586.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4571.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4556.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_0108.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1124.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_0991.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1540.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1507.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4219-2.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_2172.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1703.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_3906.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_0864.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_2883.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4285.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4260.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4421.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_2884.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_2575.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_2872.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_2481.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1014.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1234.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1492.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1450.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1047.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_1462.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4561.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_3798.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_3811.jpg
 
 
http://nil.vc/files/gimgs/th-29_NIL_4111.jpg